Familienunternehmen im Wandel: Wie Veränderungsbereitschaft Zukunft schafft
Shownotes
Wie führt man ein Familienunternehmen über Generationen hinweg – und sorgt gleichzeitig dafür, dass Veränderung nicht zur Ausnahme wird? Tom Nietied ist Familienunternehmer in dritter Generation und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nietiedt-Gruppe in Wilhelmshaven. Im Gespräch erzählt er, was ihn die vergangenen Jahrzehnte über unternehmerische Verantwortung, Fehlentscheidungen und die Fähigkeit zum Wandel gelehrt haben.
Darum geht es in dieser Folge:
- Wie ein Familienunternehmen mit Veränderungen, Risiken und Fehlentscheidungen umgeht
- Warum sich Führung von Hierarchie hin zu mehr Teamentscheidungen entwickeln kann
- Wie Digitalisierung, Maschinen und neue Technologien das Bauhandwerk verändern
- Welche Rolle Energie, Netzwerke, Wissenschaft und regionales Denken für die JadeBay-Region spielen
- Warum Unternehmensnachfolge frühzeitig vorbereitet werden sollte
Zu Gast:
Vorsitzender der Geschäftsleitung Tom Nietied, Nietiedt-Gruppe
Website: https://nietiedt.com/
Über den Podcast
In „Nicht lang schnacken – Innovationsgeschichten aus der JadeBay-Region“ machen WIR Innovationen aus unserer Region sichtbar. WIR sprechen mit den Menschen hinter den Ideen über ihre Lösungen und Erfolge, aber auch über Umwege, Fehlentscheidungen und die Erfahrungen, aus denen Neues entstanden ist.
Du möchtest mehr über die JadeBay GmbH Entwicklungsgesellschaft und über die Projekte erfahren?
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und moin.
00:00:01: Willkommen zu Nicht lang schnacken, Innovationsgeschichten aus der Jade Bay Region.
00:00:07: Hier sprechen meine Kollegin Friederike und mein Kollege Peter mit Menschen die zeigen wie Zukunft in unserer Region schon heute entsteht.
00:00:15: Mein Name ist Tamo vom Digitalen Innovationszentrum der Jade bay Und bevor wir gleich in der Folge wieder über die Region sprechen, sprechen wir hier kurz mit der Region selbst Nicht wirklich natürlich, aber mit Hilfe künstlicher Intelligenz.
00:00:30: geben wir der Jade Bay für einen Moment eine Stimme und lassen sie erzählen was sie zum heutigen Thema denkt.
00:00:37: Ich habe mich lange kleiner gemacht als ich bin ein bisschen zu leise, ein bisschen bescheiden, ein bisso oft mit dem Blick auf andere Regionen.
00:00:48: dabei hab' ich mehr als viele sehen Hefen, Handwerk, Industrie, Tourismus, Energie, Wissenschaft und Menschen die Verantwortung übernehmen.
00:00:58: Nicht für ein Quartal sondern für Generationen!
00:01:02: Meine Aufgabe ist jetzt nicht lauter zu werden, sondern klarer mehr zusammenzudenken.
00:01:07: Wilhelmshaven, Friedsland, Wittmund und Wesermarsch – nicht als eine Punkte auf der Karte, sondern als Region, die gemeinsam mehr Gewicht bekommt.
00:01:16: Denn Zukunft entsteht hier nicht nur durch schöne Bilder allein, sondern durch Unternehmen die bleiben.
00:01:22: Durch Netzwerke, die verbinden und durch Mut hier zu investieren!
00:01:27: Und durch die Frage wie werden wir nicht nur zukunftsfähig, sondern enkelfähig?
00:01:33: Friederike spricht heute mit Tom Nitit von der Nitit-Gruppe über Unternehmertum, regionale Verantwortung, Energie, Innovation im Handwerk und darüber warum die Jade Bay Region mehr Selbstbewusstsein gut gebrauchen kann.
00:01:46: Viel Spaß mit der Folge.
00:01:48: Tom Nittit, herzlich willkommen bei unserem Podcast.
00:01:51: Nicht lang schnacken!
00:01:52: Sie sind ja Unternehmer und engagieren sich ja zusätzlich auch noch im Arbeitgeber-Wirtschaftsverband Jade für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region.
00:01:59: aber vielleicht stellen sie sich einfach selber mal kurz in einem Satz vor was sollten denn die Menschen unbedingt über sie wissen?
00:02:05: Ja erstmal Hallo vor Koranth und auch Moin und danke dass ich dem Podcast Format dabei sein darf.
00:02:11: ja eine kurze Vorstellung von mir.
00:02:13: Tom Niedtit, sechzig Jahre alt.
00:02:16: Familienvater von zwei Kindern feiratet seit vierhundert Jahren und in der dritten Generation Familienunternehmer der Niedtitgruppe in Willemshafen ein Unternehmen des Baugewerbes mit zwanzig Niederlassungen in Deutschland und etwa siebenundfünfzig eigene Mitarbeitern.
00:02:36: Wir sind seit achtundachtzig Jahren am Markt mit dem Stammsitz Wilhelmshafen, aber im Filialisiert von Bayern bestätigt Holstein und von Niedersachsen bis Nordrhein-Westfalen und Hamburg usw.
00:02:48: Also fort!
00:02:50: Und machen so schöne Dinge wie Gerüstbau, Betonsanierung, Korrosionsschutz, Trockenbau, Wärme der Arbeiten an Fassaden...
00:02:58: Ja, das ist ja einiges und da haben Sie es auch gerade schon angesprochen.
00:03:03: Das ist ja wirklich traditionreiches Familienunternehmen.
00:03:05: was sie dafür mit den Wurzeln in Wilhelmshaven.
00:03:07: Was bedeutet es denn für Sie persönlich hier in der Region unternehmerische Verantwortung zu übernehmen?
00:03:13: Ja ich selber, das hatten Sie schon angedeutet bin ja gebürtiger Wilhelmshavender.
00:03:17: also ich habe tatsächlich eine echte Wurzel hier in dieser Stadt.
00:03:20: Das kann man ja nicht für jeden Einwohner dieser Stadt sagen weil es einfach eine Stadt ist die mit vielen Zutügen und Wegzügen immer wieder klar kommen musste als Marine- und Hafenstadt.
00:03:32: Aber nein, das ist richtig!
00:03:33: Meine Familie lebt hier im Mundum schon seit mindestens zwei Generationen vollständig.
00:03:41: Mein Großvater war noch kein Willemshavener der aus Norderwestfalen oder damals sagte man noch Westfalen weil es das Bundesland noch nicht gab früher vom Krieg und er kommt eigentlich aus der Region Gelsenkirchen Und ist dann aber, weil es seinerzeit vor dem Krieg sehr wenig Arbeit gab im Ruhrgebiet hier an die Küste ausgewandert und hat sich dort um Arbeit als Handwerksmeister gekümmert.
00:04:04: Also für mich das ist halt die Frage, die Sie gestellt haben Ja ich mag meine Region Ich bin Kind der Küste, ich schätze hier die Landschaft Die Leute, die Mentalität Das Wasser Den weiten Blick Und denke dass ich auch ein bisschen Weitblick selber habe.
00:04:22: Das ist auch ein gutes Stichwort.
00:04:23: Was sind die Stärken der Regionen aus Sicht eines Unternehmers?
00:04:30: Ich glaube, dass wir hier nicht so unglaublich wortreich sind um Sachverhalte erklären zu müssen.
00:04:38: Das ist in anderen Landesteilen Deutschlands ausgeprägter.
00:04:42: Wir haben eine klare nordisch direkte Art, die manchmal ein bisschen scharf rüber kommt aber... Im Großen und Land sind die Leute ja nett und freundlich, das sagen zumindest alle Urlauber über unsere Region.
00:04:54: Und ich schließe mit dem ausdrücklich an wir sind eigentlich ein relativ unkomplizierter Landstrich wo ja ich glaube die Leute doch durchaus sehr gerne wohnen und auch wissen dass die Vorteile der Regionen sind weil es ist ja so ein bisschen auch den Spruch nach wie vor gibt arbeiten da wo andere Urlaub machen glaubt das trifft schon ein Stück weit zu Saubere Luft, wir haben sauberes Wasser.
00:05:17: Wir haben einfach relativ intakte Umweltverhältnisse weil wir nicht so eine zersiedelte Region sind.
00:05:23: aber wir haben natürlich trotz einem vieler Potenziale Chancen und es passiert einfach auch viel weil wir ja auch in der Umbruchregion sind.
00:05:30: gerade was Energie betrifft
00:05:32: Ja genau aber da können vielleicht gleich nochmal näher drauf eingehen.
00:05:35: Was sind denn wirklich die Potenzial oder welche Branchen aus ihrer Sicht ein besonderes Potential hier in der Region?
00:05:41: Ja,
00:05:42: ich sagte gerade eingangs ja schon.
00:05:44: Wir sind seit rund gut hundertsechzig Jahren eine Marine- und Hafenstadt.
00:05:51: aber wir haben sicherlich neben diesem großen Faktor Marine in den fünftier Jahren das Thema Energie und Öl entdeckt.
00:06:00: Das heißt, wir wurden irgendwann eine Region, in der auch Energieimporte, eine Rolle spielten.
00:06:07: Also später kam ja noch dann die Kohle, die Kohlesituation dazu.
00:06:11: Wir haben irgendwann Kohle importiert für unsere Kraftwerke und mittlerweile ist es ebenso in dem Zuge wo sich Praktik ganz Deutschland dekarbonisiert oder zunehmender dekarmonisiert hat die Region als wir sprechen auch gern vom Energy Hubport auf einem Sarfen sind wir mittlerweile immer noch eine Drehscheibe geworden für erneuerbare Energien und zwar sowohl für den Import als auch den Export.
00:06:36: Das ist natürlich technologisch aufgrund der Standortvorteile dieser Region für ganz Deutschland eine spannende Geschichte.
00:06:43: Ja, definitiv!
00:06:45: Wie ist es denn... Was meinen Sie?
00:06:46: Was unterschätzen vielleicht manche Unternehmen oder Unternehmer von außerhalb wenn sie auf unsere Region schauen?
00:06:52: Ich denke die Region ist tatsächlich lang unterschätzt worden weil man gesagt hat in Wilhelmshaven und Augrich und Empten und in Cuxhaven ist die Welt zu Ende.
00:07:03: Ich glaube aus heutiger Sicht eine ziemlich fatale Fehleinschätzung, denn viele Industriebetriebe in Südterstand oder auch in Westdeutschland haben erkannt dass sie eigentlich tendenziell eher näher an Energieversorgung ranrücken müssen.
00:07:16: Das heißt hier wird eine ganze Menge Strom produziert.
00:07:18: wir haben die Kraftwerke jetzt noch da die Betrieb sind aber wir haben mittlerweile auch sehr viel Windkraft aus der Nordsee.
00:07:25: Wir haben künftig auch Wasserstoffprojekte großartige Speichereinrichtungen für Gas und zukünftig auch für Wasserstoff.
00:07:34: Und das kann eben auch gerade für Ansiedler, die etwas mehr Energie brauchen, ganz spannend werden.
00:07:40: Bezeitlang hat man sich darauf verlassen dass aus Norden alles in aller Ruhe runtergepumpt wird oder mit Stromleitung untergesteckt wird.
00:07:48: Ich denke der eine oder andere Großkonzern denkt auch schon über Alternativen nach weil es einfach möglicherweise günstiger sein wird in den nächsten Jahren hier auch Produktionsstätten zu haben.
00:07:59: Ja, das heißt da sind viele Veränderungen möglicherweise in Zukunft hier abzusehen und das ist auch ein gutes Thema.
00:08:07: denn was braucht es denn aus Sicht eines Familienunternehmers oder um einen Familienunternehmen einfach erfolgreich durch mehrere Generationen zu bringen und dabei auch immer veränderungsbereit zu bleiben?
00:08:19: Was braucht es dafür?
00:08:20: Ja, das letzte Stiefort haben Sie ja selber genannt.
00:08:22: Ich mache mir einfach Veränderungsbereitschaft und Willigkeit.
00:08:26: Es ist nicht so dass wir sind im Bauhandwerk tätig aber es ist ja nicht so, dass jede Kundengruppe immer gleich bleibt.
00:08:33: ich nenne ein schönes Beispiel Wir hatten bis Anfang den neunzigern Jahre eine sehr große Schreibmaschinenproduktion über dem Sarfen, die Olympiawerk AG.
00:08:42: Es war mal in guten Zeiten Europas größter Büromaschinenhersteller.
00:08:46: Letztlich ist dieses Werk sagen und klanglos eingegangen weil möglicherweise die Veränderungsbereitschaft nicht hoch genug war.
00:08:52: man war nicht schnell genug in der Anpassung an weltweite Marktgegebenheiten Und im Grunde hat das der Region erstmal so einen externen Schock versetzt und ich weiß also auch aus der Unternehmensgeschichte unseres Unternehms dass wir in diesen Werken auch einen großen Kunden hatten, der irgendwann weg war und wir mussten uns einfach fast überlegen wie es ohne diesen Kunden weitergeht.
00:09:16: Und ich glaube das ist das Entscheidende heute.
00:09:19: du musst als Unternehmer ein Stück weit das Auge auf dem Markt haben um die Veränderung dort mitzubekommen.
00:09:27: denn dieser Spruch den man gerne so zitiert wenn du nicht mit der Zeit gehst geht die Zeit mit dir.
00:09:35: Der gilt eben auch für Das heißt, wir müssen wissen was Marktchancen sind.
00:09:41: Was Technologien sind?
00:09:43: Was möglicherweise auch Weiterbildung, Fortbildung für unsere Mitarbeiter sind die bestimmte Dinge nicht können aber können müssen oder können sollten.
00:09:52: und so bleibt man um mal dieses moderne Manager-Bord zu nennen Agil Und hat eine Chance auch im Markt zu überleben.
00:10:01: sonst ist man irgendwann einfach weg vom
00:10:03: Markt.
00:10:04: Ja Ich frage immer auch gerne meine Interviewpartner, wie es ist mit Scheitern und Lernen.
00:10:13: Weil eine so eine unternehmerische Laufbahn läuft der selten geradlinig?
00:10:18: Gab's irgendwelche Entscheidungen bei Ihnen, die Sie heute vielleicht anders treffen hören?
00:10:22: Also ich glaube wir haben uns ganz oft schon mit Projekten vertanen.
00:10:27: das kommt gar nicht in der Bauwirtschaft öfter mal vor.
00:10:30: Das heißt ein Unternehmer schätzt irgendetwas bei einer Bauprojektierung falsch ein, was dann viel komplizierter, viel teurer, viel zeitaufwendiger wird und am Ende verdient er damit kein Geld sondern verliert Geld.
00:10:46: Das ist uns viele Jahrzehnte immer wieder passiert.
00:10:49: ich glaube auch nicht dass uns das in den nächsten Jahrzehten nicht passieren wird.
00:10:54: Man muss nur, und so haben wir das eigentlich jetzt gemacht in den letzten Jahrzehnten.
00:10:58: Wir haben eine Tausend-Füßler-Strategie aufgestellt zu sagen wenn wirklich mal ein Bein fest wegfällt dann haben wir noch genug Alternativen im Markt Und wir sind eben auch regional diversifiziert um Kloppenrisiken zu vermeiden.
00:11:16: Ich glaube dass ist zumindest eine ganz gesunde Vorkehrungsmaßnahme gegen das Scheitern was jeder Unternehmer mitdenken muss.
00:11:25: Also er muss Respekt haben vor dem was er tut und er muss einfach das Scheitern mit denken, weil es gehört auch zum Unternehmertum dazu.
00:11:34: Ich sage immer gerne Unternehmen kommt von Unternehmen nicht von unterlassen,
00:11:38: d.h.,
00:11:38: man muss auch irgendwann eine Entscheidung treffen und es kann immer sein dass man auch mal völlig falsch abbiegt ist man hat irgendeine völlig optimistische Einstellung Markt-Situation, da magt Chance und will ja auch immer auch pymistisch sein.
00:11:54: Und dann ist es aber leider doch nicht so.
00:11:57: Ich glaube, da gibt's keine Vorsorgestrategie, die das komplett vermeiden kann.
00:12:02: Das stimmt also ein Stück weit eben dem Scheitern vorbeugen.
00:12:06: Aber das Schöne am Scheittern ist ja, dass man meistens auch irgendwas dabei lernt?
00:12:09: Genau!
00:12:10: Was waren denn Ihre größten Neudeutschen, sagen wir mal Learnings heutzutage aus Ihrer Laufbahn wenn Sie zurückblicken?
00:12:18: Also ich denke, das Erste ist wir haben aus den drei Generationen einiges gelernt wie es aus der Vergangenheit besser in die Zukunft gehen sollte.
00:12:29: Das heißt wir haben unser Unternehmen sehr stark auf eine gewisse eigene Kapitalkraft hin entwickelt weil in Zeiten meines Großvaters vieles ich sag dass mal auf Kante gemäht war und manchmal von der Hand in den Mund gelebt wurde und das macht einen natürlich nicht so resilient.
00:12:48: Wenn es mal einen Sturm gibt, dann muss man den auch abwettern können.
00:12:52: Ich glaube das haben wir besser hinbekommen als früher der Fall war wo dann manchmal eben wenn ein oder zwei oder drei Kunden keine Arbeit für uns hatten Dann haben wieder gleich sozusagen dessen Bauchschmerzen in Potenz mitgeerbt.
00:13:10: und Das ist ein Learning wenn sie das so formulieren wollen.
00:13:16: Und ja was ich deutlich besser machen würde.
00:13:20: Ich glaube, da hat sich einfach das Chefverständnis geändert.
00:13:24: Früher sind wir einfach in einem Management-Stil auch selber groß geworden wo es das Thema Anordnung und Befolgung von Dingen stärker gab.
00:13:36: Es war viel hierarchischer Und ist es einfach wichtig dass man auch seine Wetterweite ein Stück weit hört.
00:13:43: natürlich muss eine Hierarchie geben aber Vieles vor uns sind einfach Teamentscheidungen.
00:13:46: Wir wurden und nicht mehr dieses klassisch Top-Down-Prinzip mit der steilen Spitze, und dann geht eben nach unten alles nur noch sozusagen in der Befehlskette nach unten.
00:13:55: das leben wir heute auch in so einer Firmengruppe wie unserer Wien nicht moderner?
00:14:00: Ja ist es wahrscheinlich auch bei Ihnen möglich Probleme frühzeitig anzusprechen oder auch mit Fehlern auf eine konstruktive Art und Weise umzugehen.
00:14:11: Wie haben Sie diese Kultur?
00:14:12: also das geht ja nicht von heute auf morgen.
00:14:14: Wie haben Sie so eine Transformation?
00:14:16: Wir haben das gemacht, wir haben es angestoßen.
00:14:18: Ich glaube erst mal durch eigenes Lernen, dass ich selber gemerkt habe, als ich in meinen Dreißiger-Lebensjahren war, hab ich gedacht, man kann vieles mit Härte lösen und mit der Härte kommt dann auch der Respekt.
00:14:33: Ein Stück weit mag das sein aber dieses Miteinander Themen erarbeiten aus Fehlern lernen macht die Sache wesentlich ... besser nachher sozusagen auf was die Zukunftsfähigkeit betrifft, weil A fühlen sich die Mitarbeiter ganz anders mitgenommen.
00:14:49: Wenn man Dinge gemeinsam diskutiert und nicht sagt ich habe als einziger Recht als Chef dann wird es vielleicht umgesetzt aber es wird da nicht mit Überzeugung umgesetzt und ich glaube das ist so ein Lerneffekt den wir haben dass sich einfach Unternehmenskurs hüteriell viel geändert hat, dass auch jetzt eine andere Management Generation bei uns am Ruder ist Wo es meine Aufgabe ist, als Vorsitzender der Geschäftsleitung diese Tanzformationsprozesse auch mit zu begleiten um dann irgendwann zu sagen und das ist mein Ziel.
00:15:19: Dass ich mich als Geschäftsführer oder Leiter der Geschäftsstörung irgendwann so überflüssig mache dass ich idealerweise in vier Jahren das Kommando kann abgeben
00:15:30: können.
00:15:30: Die Welt wandelt sich ja.
00:15:32: Sie haben es auch gerade schon gesagt, Agil sind viele neue Begrifflichkeiten im Umlauf aber auch das Arbeitsleben an sich.
00:15:38: so ist es auch so dass heutzutage auch viele Herausforderungen nicht mehr von einzelnen Unternehmen alleine angegangen werden können sondern sich irgendwie ein Netzwerk aus mehreren Akteuren zusammenfügen muss, um Dinge anzugehen.
00:15:49: Wie sieht es hier in der Region aus?
00:15:51: Haben Sie da ein Beispiel dafür wie sowas funktionieren kann also zum Beispiel mit der Wissenschaft zusammen, mit Verbänden und anderen Akteuren die ich hier in dieser Region
00:16:03: agiere?
00:16:03: Ja sie heben das so bis wir auf meinen Ehrenamt indirekt ab.
00:16:08: Ich habe mal von unserem früheren leider schon verstorbenen Hauptgeschäftsführer Boa Mausmeister gelernt.
00:16:13: er sagte immer Verband kommt vom Verbinden.
00:16:16: Das heißt also so ein Unternehmensnetzwerk in unserem Arbeitgeberverband, der die Landkreise Wittmund, Friesland und die Stadt Wilhelmshafen umfasst leider nicht die Wesermarsch.
00:16:26: wir sind immer bisschen taurig.
00:16:27: dann wären wir wirklich die Jade Bay Regionen auch im Arbeitgebergaband aber das haben wir noch nicht geschafft.
00:16:34: ist es so dass wir eigentlich diesen Zusammenarbeit halt auch gestärkt haben weil diese dieser Netzwerkarbeit schafft ja auch Möglichkeiten Dinge von anderen zu erfahren, die gegenseitig nützlich sind.
00:16:46: Und bei diesen jetzt gut vierhundertdreißig Betrieben, die wir im AWV Jade sind merkt man schon über die Branche und Vielfalt wie spannend das ist sich zu treffen.
00:16:57: der eine kommt eben aus dem Bereich IT Entwicklung der zweite Macht irgendwelche Dinge für die Gesundheitsindustrie.
00:17:04: Der Dritte ist ein Produzent beispielsweise von Kühllogistik-Themen und der dritte, der vierte ist eben einen Fachbetrieb, der reiner Rüstungszulieferer ist und der fünfte ist aus dem Handwerk oder sechste machtbar sich handelt und Gewerbe und alles irgendwie kann sich trotzdem miteinander vernetzen weil man das Gefühl hat dass eben durchaus manchmal gemeinsame Erfahrungen auch in der Weiterentwicklung der Mitarbeiter helfen.
00:17:29: Stellen wir dann so beispielsweise an Themen, die wir jetzt anbieten.
00:17:32: Management Trainings natürlich auch das Thema Rechtsberatung, arbeitsrechtliche Themen, personalrechtlichen Themen.
00:17:40: Wir haben Personalleiter unten, wir haben das Thema Arbeitssicherheit was ein Riesenrolle spielt in den Firmen heutzutage und ich glaube, dass ist einfach das, was die Firm gemeinsam weiterbringt.
00:17:49: und Last but not least und es ist auch ein Thema, das Sie gerade ansprachen Die Wissenschaft hier wie ich finde eine sehr gute Rolle spielt nämlich als Hochschule für angewandte Wissenschaft.
00:18:01: Die Jadehochschule ist eben nicht so ein, ich sag das mal, universitärer Betrieb der im Elfentum forscht und man da ja nicht weiß was man damit anfangen soll sondern die Leute sind hier sehr praxisbasierend unterwegs.
00:18:12: Das merkt man schon bei den Master- und Bachelorthesissen Und wir sind jetzt soweit dass wir sogar sagen dass das ganze sogar in Richtung des Militäres was hier sehr stark aufgerüstet gerade auch nutzbar machen weil auch hier natürlich Elektrotechnik IT, Wirtschaftsinformatik.
00:18:29: Da spielen viele Dinge in der Rolle die auch natürlich heute für die Marine sehr wichtig sind und auch das wollen wir für die Region gemeinsam idealerweise auch weiterfahren bringen.
00:18:40: Ja!
00:18:41: Das klingt dann ein sehr vernünftigen Plan.
00:18:43: Aber wenn Sie der Jahrdebell für die kommenden Jahre einen konkreten Auftrag geben könnten?
00:18:48: Welcher wäre das?
00:18:50: Ja gute Frage.
00:18:51: also ich glaube ganz wichtig ist starke oder noch stärkere Vernetzung von Wissenschaft, Bildung gerade – also auch grade brufschulischer Bildung und Wirtschaft-und regionalen Themen.
00:19:09: Dass einfach diese Regionalität stärker gestärkt wird, dass wir mithilfe solcher Netzwerke wie der JADE B in der Imagebildung für die Region weitere Fortschritte machen.
00:19:19: Wir wollen ja nicht nur individuell an guter Arbeit mitgeber Marke als Unternehmen sein sondern wir wollen eben Mit so einer Region mit viel Strahlkraft gewinnen.
00:19:30: Da haben wir vielleicht jetzt viel größere Chancen als vor zehn oder zwanzig Jahren, dass manche natürlich ernst das attraktivere Klima.
00:19:39: Ja,
00:19:40: definitiv!
00:19:41: Wir haben mittlerweile auch Wachstumsbranchen von den vor zwanziger Jahren keiner gesprochen hat, nämlich der Ausbau der Erneuerbaren.
00:19:48: Wir haben den durchaus sehr wichtigen und für unsere Region bedeutsamen militärtechnischen Sektor den, der hier viele Arbeitsplätze aussichert.
00:20:00: Und ja und der Rest muss ein bisschen auch in dieses Gefüge passen.
00:20:04: also auch die kleinen Hinten Champions wollen wir stärker machen.
00:20:07: Da hat man so einen Beispiel nennen aus unserer Jade Bay Region.
00:20:09: Wir haben eben auch ein Flugzeugbauer hier von dem viele nichts wissen Die tolle Ultraleichtflugzeuge bauen beispielsweise und hoch innovativ sind.
00:20:18: aber wir haben auch so schwer gewichtet da wie Airbus.
00:20:21: Eben die in Fahrel war ein großes Werk für die große Luftfahrzeugindustrie betreiben.
00:20:28: Das alles muss irgendwie zusammengehen und ich hoffe, dass wir dieses Samengehörigkeitsgefühl mithilfe der Jade Bay aber auch andere Institutionen weiter stärken können und einfach das Wir-Gefühl stärken.
00:20:40: Ich bin optimistisch wie ich generell optimistische bin.
00:20:44: Sehr gut, da haben wir was gemeinsam!
00:20:47: Dieser Podcast dreht sich um das Thema Innovation.
00:20:49: Wir wollen Innovation sichtbar machen Und deswegen die Frage an Sie, was denn für sie persönlich im Unternehmensalltag das Wort Innovation bedeutet?
00:20:59: Ja.
00:21:00: Sagt ich ja Eingangs bei meiner Vorstellung wir sind aus dem Bauhandwerk und Bauhandwerke hat es ganz viel noch mit Menschen zu tun – mit Hand.
00:21:06: Handwerk gibt Handwerk!
00:21:09: Das Handwerk von heute kann aber auch nicht auf dem Stand stehen bleiben wie vor zehn oder zwanzig oder dreißig Jahren sondern wir wissen Und das ist bei uns eigentlich die Vorstufe von einer kompletten Robotisierung, also Maschinisierung und Mechanisierung.
00:21:25: Das bedeutet wir können viele Handgriffe, die wir früher wirklich nur von Hand gemacht haben heute mit Maschinen schon mit ausführen.
00:21:32: Die helfen unseren Mitarbeitern oder Mitarbeitenden einfach auch ihre Ressourcen zu schonen, ergonomischer zu sein.
00:21:41: Viele Arbeitsschritte können heute eben wenn man sie gut vorbereitet Entweder Transportmöglichkeiten oder eben auch intelligenten Maschinen, die man im Bauwesen nutzt.
00:21:54: Kann man sie in der Bauwirtschaft dann produtiver gestalten.
00:21:58: Sie nennen wir ein Beispiel.
00:22:00: Früher hat man beispielsweise an unseren Gewerben Oberflächen sehr mühsam mit sehr schmutzintensiven Verfahren von Hand oder mit viel Krach und Staub sauber gemacht, so genannte Strahlverfahren.
00:22:20: Heute gibt es große Wasserstrahlgerät wo man mit zwei tausend Fünfhundert Bar Wasserstrahlkraft eine Oberfläche blitzblank macht.
00:22:30: das ist also unglaublich was das für ein Ergebnis erzielt.
00:22:34: solche Maschinen gab's halt vor zwanzig Jahren oder vor vorm zwanziger noch nicht.
00:22:38: Also ich will sagen dass Bauwesen bemüht sich um Innovation.
00:22:42: Ich bin jetzt kein Hochbaubetrieb da kann ich Ihnen sagen Es gibt neweile Häuser die kommen aus dem Dreidrucker.
00:22:47: Das ist faszinierend.
00:22:48: Ich habe schon Videofilme darüber gesehen, wo dann wirklich so eine Maschine in lauter Raupen statt einer Wand die dort gemauert wird in Raupens praktisch aus einem Druckbefehl heraus eine Wand praktisch mit Beton aufbaut Schicht für Schicht.
00:23:08: das ist sehr beeindruckend Und wir selber können so was noch nicht, weil wir im Ausbaugewerbe arbeiten.
00:23:15: Aber wir können viele Dinge und das ist auch schon Innovationen digital erfassen.
00:23:21: Das hilft uns sehr weiter.
00:23:22: Heute kann ich Drohnen einsetzen teilweise zur Vorerfassung von Gebäuden in dem ich die Abfliege, die dann leichten Auch ein Außenbild eine Kubatur wie man sagen erstellen.
00:23:33: So sind das alles sehr gute Hilfsentwicklungen, wo wir sagen ja Innovation hilft uns eben auch in so einem Handwerk weiter und man muss eben wissen.
00:23:43: Das Handwerk ist ein Wirtschaftszweig mit fast fünf Millionen Beschäftigten in Deutschland also insofern auch ein großer Wirtschaftsfaktor.
00:23:49: aber auch da müssen wir um attraktiv zu sein für Jüngere die einfach technischer Denkne lernt haben müssen wir auch Innovation bieten
00:23:58: Genau.
00:23:59: Und wie ist das hier in der Region?
00:24:00: Was meinen Sie, was brauchen Unternehmen vor allem um neue Ideen umzusetzen?
00:24:05: Brauen sie mehr Mut und mehr Wissen oder ist es das Netzwerk?
00:24:09: Was sind so die Faktoren, die da relevant sind?
00:24:11: Ja, das ist eine gute Frage.
00:24:13: also ich kann mir gut vorstellen dass für viele noch so eine Art Schwellenangst besteht.
00:24:21: Wenn ich eine gute Idee jetzt habe als Unternehmer, dann muss ich die ja jemandem erzählen und sagen Ich will mein Gedanken mit dir teilen.
00:24:28: Und daraus könnte ja eine Art Entwicklungszusammenarbeit bestehen.
00:24:32: Da einer hat die Idee der andere hat vielleicht die Mechanik um sie unzusetzen Der Dritte bindet das ganz zusammen und sagt ich mache daraus dann noch was ich noch ein digitalen Zwilling oder oder?
00:24:42: Und da ist zum Beispiel wichtig ne Kooperation glaube ich auch mit so einem Wissenschaftspartner, der das ganze beispielsweise hier begleitet.
00:24:51: In Wilhelmshaven haben wir dafür beispielsweise ein Institut für Technologie Transfer, die einen dabei letztlich auch niederschwellig begleiten können oder dass man daraus eine Riesennummer macht.
00:25:04: Sondern man kann einfache Forschungsprojekte relativ einfach anstoßen mit solchen Institutionen und das müsste man noch mehr machen.
00:25:13: damit aus der Region Bei.
00:25:16: Forschung und Entwicklung ist sicherlich nicht da, wo die großen Player in Süddeutschland sind oder im Westen Deutschlands.
00:25:22: Auch noch eine stärkere Forschungsregion.
00:25:24: Also der Forschung bringt wieder Wertschöpfung, Arbeitskräfte, bessere Gehälter.
00:25:29: Können wir doch Interesse daran haben?
00:25:31: Ja
00:25:32: das ist voll wahr!
00:25:33: Schauen wir nochmal gemeinsam in die Zukunft.
00:25:36: Woran würden Sie in fünf Jahren erkennen?
00:25:38: dass die Zusammenarbeit in der Region erfolgreicher geworden ist?
00:25:42: Idealer Anweise an mehr Arbeitsplätzen, damit an mehr Kaufkraft, mehr wirtschaftlicher Stärke.
00:25:48: Weniger vielleicht auch einem Schielen auf andere Regionen weil man selber ein Stück weit vorangekommen ist.
00:25:56: Weil ich glaube in der Zeit lang haben wir doch sehr neidvoll auf Erfolgsregionen im Süden Deutschlands geschaut und gesagt, Donna Wetter wie machen die das da los?
00:26:04: Ein Stück weit muss man selbstbewusster werden.
00:26:08: Das ist glaub ich auch wichtig für Erfolg.
00:26:11: Wer Erfolg hat, ist irgendwann selbstbewusster.
00:26:13: Mit Selbstbewusstsein strahlt man auch wieder auf andere aus.
00:26:16: Das heißt Arbeitslosigkeit muss weiter runter.
00:26:19: Kaufkraft sollte höher gehen damit eben auch letztendlich die sonstigen Strukturen.
00:26:26: hier funktionieren gerade Handel und Gewerbe.
00:26:29: Auch kleinere Handeln und kleines Gewerben wo es ja eine Chance haben.
00:26:32: Und gleichzeitig müssen wir schauen dass wir weiter trotz allem eine schöne und terroristisch attraktive Region bleiben Denn ein Teil der Region hat jedem auch seine Wertschöpfung daraus, dass man anderen Menschen einen schönen Urlaub beschert.
00:26:47: Ja
00:26:48: auf jeden Fall ganz wichtiger Punkt in dieser Region.
00:26:52: Okay kommen wir mal so langsam zum Ende und zwar würde mich noch interessieren was Ihre persönliche Botschaft an Unternehmerinnen und Unternehmer der Region ist?
00:26:59: Was würden Sie Ihnen mit auf den Weg geben?
00:27:01: Ja wer noch nicht da ist möge kommen die die da sind mögen bleiben Und meine Botschaft wäre, lassen Sie uns möglichst häufig im Gespräch mit Ander sein.
00:27:11: Nur durch Sprechen lernen wir voneinander und können uns verbessern.
00:27:15: Ich habe den Mut auch hier zu investieren und es nicht in anderen Regionen zu versuchen und verstellt auch klare Forderungen an die Politik – das ist wichtig!
00:27:24: Die Politik ist Dienstleister der Bürger.
00:27:27: so sehe ich das zumindest als überzeugter Demokrat.
00:27:31: Dem zufolge ist noch ein Dreiklang aus solchen Organisationen wie Arbeitgeberverbändenkammern, der Yarder Bay und der Öffentlichkeit einfach so wichtig um dieses Wir-Gefühl zu stärken.
00:27:42: Und ja an meine Unternehmerkollegen den Mut eben auch mitzubringen ihr Unternehmen in die nächste Generation zu übergeben und nicht einfach zu verkaufen oder abzuschließen weil das ist eine große Herausforderung glaube ich auch in einer jetzigen Situation wo viele Unternehmen, einfach das Alter der Chefs eine gewisse Laptenz haben.
00:28:06: Entweder zu sagen ich schließe ab oder doch den hoffentlich den richtigen Nachfolger zu suchen und Ich kann immer appellieren auch möglichst früh mit dem nachfolge Lösungen anzufangen damit eben die Unternehmen auch ne Zukunftsfähigkeit haben.
00:28:20: also wir sagen ja eigentlich sogar idealerweise Enkelfähigkeit.
00:28:23: Das ist dann besonders sportlich, wenn das Unternehmen schon engelfähig ist.
00:28:27: Aber es sollte zumindest nachfolgerfähig sein und... ...das ist eine Aufgabenstellung und der muss man sich sehr früh stellen.
00:28:32: Das kann ich nur jedem empfehlen!
00:28:34: Ja auf jeden Fall.
00:28:35: aber das ist auch genau das was wir auch wahrnehmen in unseren Beratungen mit den Unternehmen.
00:28:39: Das ist ein großes Thema aktuell.
00:28:42: Absolut.
00:28:43: Und als allerletzten Abschluss fragen wir immer noch die Zukunftsvision unseres Interviewpartners ab.
00:28:51: Sie kennen vielleicht diese KI, die wir da haben.
00:28:54: CustomGPT, die dann aus dieser Vision ein Bild malt.
00:28:58: Deswegen würde ich sie jetzt mal bitten uns kurz zu erzählen wie sich unsere Region im Jahr two-tausendvierzig vorstellen und zwar möglichst gerne bildlich
00:29:09: beschrieben.
00:29:10: Das ist ja in vierzehn Jahren.
00:29:11: also so viel habe ich noch ein bisschen Zeit um meine Visionen jetzt zu entfalten.
00:29:14: Also ich sehe in meiner positiven Vision eine moderne innovative Industrielandschaft auf der einen Seite andererseits aber dann auch sozusagen ein Landstrich, in dem man sehr gesund und gerne wohnt.
00:29:28: Und ja ich glaube auch steht um Gemeinwesen die auch eine Chance haben mit diesen jetzigen Herausforderungen besser klarzukommen.
00:29:36: Dann machen wir uns nichts vor, die Finanzen sind ja ein großes Thema.
00:29:39: gerade Ich hoffe dass wir da auch eine chance haben über Wertschöpfung gewisse Steuervolumen wieder hier zu lassen und das ist einfach insgesamt Gut sichtbar ist, so wie ich das schon erlebe.
00:29:52: Wenn man früher in die Südenformel sagte, dass es hier eine heile Welt ist... Ich fahre mal ganz gerne in den Süden Bayerns manchmal und dann denke ich mal so ein bisschen mehr Heile-Welt muss es dann auch noch geben.
00:30:05: Aber ich glaube da dürfen wir ganz optimistisch sein, dass das gelingen kann ohne jetzt so ein naives Bild zu zeigen weil der Herausforderung haben wir ja auch und deshalb ist auch dieses Thema wehrhaftigkeit der gesamten Region auch so wichtig.
00:30:18: Das wird natürlich auch eine weitere Rolle spielen.
00:30:21: In Wittmund, in Objeva und im Sarfen sowieso sind auch wichtige Arbeitgeber.
00:30:28: Und die werden es auch während so rund vierzehn Jahren noch sein, bin ich ganz sicher.
00:30:31: Alles klar!
00:30:33: Ich danke Ihnen, Herr Nitit für das interessante Gespräch.
00:30:35: Ja
00:30:35: gerne, Frau Horan.
00:30:36: Ich danke für die interessanten Fragen.
00:30:38: War schön, dass Sie da waren.
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