Bestandsaufnahme statt Aktionismus: Unternehmen zukunftsfähig verändern

Shownotes

Veränderung gehört für Jörg Högemann zum Unternehmensalltag – ob durch neue Technologien, veränderte Arbeitswelten oder steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit. Der Geschäftsführer der Treuhand Weser-Ems GmbH Unternehmensberatung in Oldenburg unterstützt Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Strukturen, Prozesse und Kultur zu hinterfragen und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Im Gespräch geht es darum, warum dabei nicht der nächste Trend, sondern eine ehrliche Bestandsaufnahme am Anfang stehen sollte.

Darum geht es in dieser Folge:

  • Warum Veränderung für Unternehmen zum dauerhaften Prozess wird
  • Wie ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zusammenspielen
  • Warum eine Bestandsaufnahme vor Strategie und Maßnahmen stehen sollte
  • Wie KI, Digitalisierung und neue Generationen die Arbeitswelt verändern
  • Welche Chancen Jörg Högemann für die Region bis 2040 sieht

Zu Gast:

Geschäftsführer Jörg Högemann, Treuhand Weser-Ems GmbH Unternehmensberatung

Über den Podcast

In „Nicht lang schnacken – Innovationsgeschichten aus der JadeBay-Region“ machen WIR Innovationen aus unserer Region sichtbar. WIR sprechen mit den Menschen hinter den Ideen über ihre Lösungen und Erfolge, aber auch über Umwege, Fehlentscheidungen und die Erfahrungen, aus denen Neues entstanden ist.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und moin!

00:00:02: Bekommt zu Nicht lang schnacken, Innovationsgeschichten aus der Jadebay-Region.

00:00:07: Hier sprechen meine Kollegin Friederike und mein Kollege Peter mit Menschen die zeigen wie Zukunft in unserer Region schon heute entsteht.

00:00:15: Mein Name ist Tamo vom Digitalen Innovationszentrum der JadeBay und bevor wir in die Folge starten, sprechen wir kurz mit der Region selbst Nicht wirklich natürlich, aber mit Hilfe künstlicher Intelligenz.

00:00:27: geben wir der Yarde Bay für einen Moment eine Stimme und lassen sie erzählen was sie zum heutigen Thema denkt.

00:00:33: Ich kenne viele Unternehmen die über Jahrzehnte gewachsen sind – Mit Erfahrung!

00:00:37: Mit Substanz!

00:00:38: Mit Menschen, die wissen was sie tun Und das ist viel wert.

00:00:42: Aber es schützt nicht davor stehen zu bleiben.

00:00:45: Lieferketten verändern sich Künstliche Intelligenz verändert Arbeit.

00:00:49: Nachhaltigkeit wird vom Berichtsthema zur Strategiefrage und junge Generationen fragen anders, wofür arbeite ich eigentlich?

00:00:58: Die Frage ist also nicht ob sich meine Unternehmen verändern müssen.

00:01:02: die Frage ist gestalten sie den Wandel selbst oder passiert er einfach mit ihm?

00:01:07: Ich brauche Betriebe die ehrlich hinschauen Wo stehen wir?

00:01:11: Was macht uns resilient, was müssen wir loslassen und wo liegt unsere nächste

00:01:15: Chance?".

00:01:16: Denn Zukunftsfähigkeit beginnt nicht mit einem großen Schlagwort.

00:01:20: Sondern mit einer nüchternen Bestandsaufnahme.

00:01:22: Peter

00:01:23: spricht heute mit Jörg Högemann von der Treuhand-Weser-M's Unternehmensberatung über Veränderungen, Nachhaltigkeiten New York, KI und darüber warum Transformation für Unternehmen keine Zusatzaufgabe ist sondern Teil ihrer Zukunftssicherung.

00:01:37: Viel Spaß!

00:01:39: Hallo und herzlich willkommen bei unserem Podcast.

00:01:42: nicht langschnacken Innovationsgeschichten aus der Jadeweser Wirtschaftsregion.

00:01:47: Wir sind für euch auf der Suche nach spannenden Ansätzen innovativen Ideen und Orten, wo man heute schon die Zukunft spüren kann.

00:01:54: Ich bin Peter Grünheit und heute sitze ich zusammen mit Jörg Högemann.

00:01:59: Hallo Jörk!

00:02:00: Hallo Peter!

00:02:01: Jörgg,

00:02:02: schön dass du Zeit hast für uns.

00:02:04: Du bist Geschäftsführer der Treuhand Weser Ems GmbH in Oldenburg, du beschäftigst dich mit Lean-Management, New Work, Transformation und Nachhaltigkeitsmanagement um nur einige Themen zu nennen aus deinem Arbeitsalltag.

00:02:20: Da muss man schon ein bisschen nachdenken was ich dahinter verbergen könnte.

00:02:24: also Jörg wenn Du mal jemandem auf einer Familienfeier erklären müsstest Was machst Du eigentlich beruflich?

00:02:30: Wie würdest Du das erklären?

00:02:32: Das ist sehr spannend, das ist ja so ein bisschen sechzehnt Sekunden Pitch den ich da machen müsste dann um das zu erklären.

00:02:39: Nein also ich sage das mal gerne so, ich helfe ja Unternehmen und Organisationen Menschen dabei besser zu werden sich zu hinterfragen, sich zu verbessern um halt gesund zufrieden erfolgreich in eine gute Zukunft zu kommen.

00:02:55: Und das mache ich auf mehreren Ebenen mit mehreren Aspekten.

00:02:59: Du hast ja gerade ein paar davon genannt Starkwörter, aber im Endeffekt geht es häufig um Strukturen, Prozesse, Kultur.

00:03:07: Und wie kann ich diese erst mal ermitteln und dann in dem nächsten Schritt angehen und verbessern?

00:03:13: Genau, verbessern heißt dir auch immer verändern oder?

00:03:16: Ja das ist natürlich hat das was mit kontinuieren, mit Veränderungen und Change zu tun manchmal aber auch eine Bestätigung dass das was man tut auch schon gut ist.

00:03:27: Die Frage des Aufwands und Nutzens, um auf runterzukommen, ist dann manchmal die Frage, lohnt sie sich oder stecke ich diese Zeit- und Energie rein?

00:03:35: Oder habe ich nur andere Bereiche beim Unternehmen in die ich lieber noch ein bisschen mehr Zeit-und-Energie

00:03:40: stecke?".

00:03:41: Ja super klar!

00:03:42: Diese Analyse steht natürlich ganz am Anfang.

00:03:44: aber bleiben wir mal bei dem Thema Veränderung.

00:03:47: Veränderungen steckt daher im Kern drin und das schreckt ja gerade viele Menschen ab.

00:03:52: Viele Menschen.

00:03:55: Wenn wir jetzt von der Zeit sprechen, wo Veränderungen überall passiert in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit dann beschäftigst du dich intensiv damit andere zu helfen sich zu verbessern.

00:04:08: Kannst Du denn sagen was Dich ursprünglich an diesem Thema fasziniert hat?

00:04:11: Ursprüngliche haben mich an dem Thema fassiniert.

00:04:13: eben festzustellen bleibe ich da wo ich bin.

00:04:16: also will ich mich nicht verändern.

00:04:18: oder möchte ich mich verändern.

00:04:19: Ich komme aus der Region Kloppenburg Genau, hab mal mein Abitur gemacht.

00:04:23: Ich komme aus einer Gärtner-Familie.

00:04:27: Und da war halt die Überlegung, werde ich auch Gärtnar?

00:04:29: Ich bin bei der Gärtnerei von meinem Onkel zum Beispiel gearbeitet.

00:04:32: Aber irgendwann habe ich dann gedacht, okay, versuch mal was anderes!

00:04:36: Ich versuche mich selber zu hinterfragen und zu ändern.

00:04:38: Dann hab dann Umweltwissenschaften studiert und Schwerpunkten, Umweltmanagement oder Umweltrecht und festgestellt ... Das sind viele Unternehmen in der Wirtschaft gar nicht so gut aufgestellt.

00:04:47: In diesen Bereichen, also es gibt regulatorische Anforderungen die muss ich erfüllen.

00:04:51: aber wie kann ich mich dann eigentlich verbessern oder verändern ohne dass ich das als ein Last sehe sondern die Chancen daraus auch erkenne?

00:04:59: Also... Nicht nur sagen Ich muss das tun weil mich Gesetzgeber zwingt sondern ich tue das und habe noch Vorteile dabei!

00:05:07: Veränderung war für mich immer das Thema.

00:05:09: ich sehe ich kann mich selber auch verbessern Lebenssituation, hab mir Spaß bei der Arbeit.

00:05:16: Hab bessere Unternehmenserfolge... Das war für mich so der Triggler, mich mit dem Thema Change oder Veränderung oder auch heute gesagt mal noch häufig Transformation eben damit zu beschäftigen?

00:05:26: Ja sehr spannend.

00:05:27: diese Anspruch immer sich zu verbessern bedeutet natürlich man kann nicht stehen bleiben und man muss mit der Zeit gehen und gewinnt dadurch auch noch was also man gewinnte neue Chancen.

00:05:39: Du hast jetzt ja das Thema Umweltmanagement und Nachhaltigkeit angesprochen.

00:05:44: Das ist ja ein Thema, das oftmals so ein bisschen kritisch betrachtet wird.

00:05:51: Ja weil du hast schon gesagt es geht um viel Regularien Es geht um Bedingungen die man erfüllen muss, es kostet Geld.

00:05:59: Wie würdest du denn da herangehen?

00:06:01: Ja wird ganz kurz einfach noch mal zurückgehen auf das, also zurück aber nochmal erinnert eben was wir gesagt haben wenn dich steht muss mich verändern, weil stehen bleiben ist halt nicht.

00:06:11: Das funktioniert nicht und es gibt kein hundertjähriges Unternehmen was genau hundert Jahre dann genau die gleichen Themen macht sondern jedes Unternehmen verändert sich ständig.

00:06:20: Und das finde ich dieses Thema Veränderung und dann Veränderungen zu einem positiven Hinnen finde ich wichtig beim Thema Nachhaltigkeit dass man sich das eben als Grund Maxime oder als Grundlage oder Grundphilosophie nimmt, dass man sagt Ich verbessere mein Unternehmen, verändere meinen Unternehmen und Nachhaltigkeit hat ja schon in sich auch im Wort nachhaltig langfristig also zukunftsfähig sich damit zu beschäftigen.

00:06:48: Nicht nur eben weil mich mein Kunde zwingt ein Rating zu machen oder die Bank irgendwelche Zahlen haben möchte oder oder sondern eben dann einen Blick zu haben.

00:06:57: was hatten das eigentlich mit meinem Unternehmen zu tun?

00:06:59: wie resilient bin ich wenn man die Lieferketten was passiert werden in China Corona ausbricht und auf einmal die Häfen geschlossen sind oder ein Schiff sich im Sureskanal quer stellt, oder die Zollpreise explodieren.

00:07:13: Was hat das eigentlich mit mir zu tun?

00:07:14: Welche Risiken entstehen dadurch?

00:07:16: aber auch welche Chancen entstehen da durch?

00:07:18: also Nachhaltigkeit ist aus meiner Sicht nicht etwas was Bedürfnisbefriedigung für europäische Bürokraten Banken oder große Kunden ist sondern etwas was mit meiner Transformation meine Grundstrategie zu tun hat.

00:07:32: Wo ich schaue, wo habe ich eigentlich Chancen aus den Risiken heraus die da bestehen mich zu verbessern und langfristig am Markt zu agieren.

00:07:39: Und auch in den nächsten hundert Jahre vor Ort zu sein.

00:07:42: Ja sehr spannend!

00:07:43: Du beziehst dich da auf die unterschiedlichen Dimension der Nachhaltigkeit.

00:07:47: Das soll zum Beispiel oder Lieferkette?

00:07:49: Die Lieferkette ja das ist ein Aspekt der ökonomischen Nachhaltigkeiten und dabei kannst du Unternehmen unterstützen Und das schafft auch neue Chancen.

00:08:00: Absolut, du sprichst vor den Dimensionen.

00:08:03: Das sind die drei eben Ökologie.

00:08:04: also ich habe das Thema Umwelt.

00:08:06: leider wird Nachhaltigkeit häufig mit dem Thema Umwelt gleichgesetzt.

00:08:09: Also sagen ja nachhaltig ist immer Klima oder nachhaltiger sind immer eine Abfälle und Chemie oder Gefahrstoffe.

00:08:15: Die zweite ist das Thema Soziales Menschenrechte in der Lieferkette.

00:08:20: da kommen wir wieder auf das Thema Lieferkette.

00:08:22: Wir hatten ja es nicht so schöne Beispiele.

00:08:24: Textilindustrie, Bangladesch Gebäude stürzt ein da musste eine komplette Wirtschaft sich neu erfinden oder wunsch neu erfunden oder auch soziales.

00:08:33: das heißt Mitarbeiterbindung Kultur Fluktuationsquote runterkriegen Krankenquote darunter kriegen ist alles was mit wirtschaftlichen Chancen Aspekten zu tun.

00:08:41: und die dritte Säule ist eben die ökonomische Säulen.

00:08:44: also ich hilft mir nichts, wenn ich mein Gebäude tippitoppi ökologisch und sozial aufbaue millionen euro rein stecke aber gar kein geld dafür habe.

00:08:53: Dann ist das auch nicht nachhaltig in dem Sinne.

00:08:56: Also ich sage okay ja jetzt muss ich mal ein Unternehmen schließen weil ich viel zuviel Geld in die umbau meiner meine Fertigung gesteckt habe und dass nicht Schritt für Schritt so wie sinnvoll transformiert habe.

00:09:08: was würdest du denn sagen dieses framework für Nachhaltigkeit, wenn wir es jetzt nicht verstehen als ein Korsett in das wir uns aus Unternehmen zwingen lassen müssen um diese Pflichten zu erfüllen.

00:09:22: Sondern als würdest du sehen dass es eine Hilfestellung gibt uns in diesen Bereichen weiterzuentwickeln?

00:09:29: oder was wäre denn für mich als Unternehmen wenn ich da losgehen möchte gerade für KMU vielleicht einen kleinen Betrieb?

00:09:36: wo wäre denn der erste Punkt wo du ansetzen würdest?

00:09:38: Ja ich würde dem ersten Punkt ansetzen was ich vielleicht ein bisschen am Anfang auch schon gesagt haben, mit der Bestandsaufnahme.

00:09:43: Wo stehe ich eigentlich?

00:09:45: Na wo bin ich gut?

00:09:47: Wo habe ich Risiken?

00:09:48: Wo hab' ich noch Chancen besser zu werden?

00:09:51: Na also so und auf diese drei Säulen geschaut... Was tue ich eigentlich schon?

00:09:56: Keine Ahnung, habe ich schon erneuerbare Energien!

00:09:58: Wie sieht mein Lieferkette aus?

00:10:00: Habe ich da Gefahren in die Lieferkette?

00:10:01: Bin ich irgendwie abhängig von ganz wenigen Herstellern oder bin ich abhängiger von dritte Weltländern, wo immer die Gefahr besteht das irgendwelche Menschenrechtskandale, Krankheiten

00:10:10: etc.,

00:10:11: um an die Lieferkette stören.

00:10:13: Und wo bin ich eigentlich auch als Unternehmen gut aufgestellt?

00:10:17: So fühle ich immer starten und dann habe ich ja weiß ich nicht so eine Art Spinnennetzdiagramm muss sage da bin ich schon gut Da will ich noch besser werden.

00:10:25: Dann macht es auch Sinn besser zu werden.

00:10:27: Aber wie gesagt so Abfalltechnologie für Dienstleistungen macht nicht so viel Sinn.

00:10:31: oder zu sagen wir müssen jetzt hier Wasser sparen Wir haben hier nur Sanitärwasser.

00:10:36: Ich muss mal gucken Was ist wirklich wesentlich oder relevant für mein Unternehmen?

00:10:41: Und dann gehe ich die relevanten und wesentlichen Themen an.

00:10:45: Ja, und das nicht als... Ich muss jetzt eben wie gesagt eine Checkliste erfüllen sondern eher vor Risiken, vor Beschancen.

00:10:52: wo kann ich rangehen und wo kann sich besser werden gerade weil es klar ist zu unternehmen?

00:10:56: Also eingespannt eigentlich in so positive Zukunftsentwürfe Es muss ja immer daran festgemacht werden Wo will ich eigentlich hin mit meinem Unternehmen?

00:11:05: was sind meine strategischen Ziele?

00:11:06: und aus dem aktuell aus dem, ja... wie ich gerade aufgestellt bin.

00:11:11: Ja

00:11:12: aber viele unter den Haunkern keine strategischen Ziele.

00:11:14: also sie leben halt und arbeiten so vor sich hin und wollen hier auch gar nicht, also wir merken gar nicht dass die sich vielleicht ändern sollten weil die jahrelangen Fachkräfte mangel.

00:11:23: jetzt ist es vielleicht auch die Gefahr durch KI-Automatisierung das bestimmte Branche, bestimmte Tätigkeiten gar nicht mehr so gebraucht werden wie man sie früher hatte.

00:11:33: und daraus eben zu sagen macht doch Sinn, aus meiner Bestandsaufnahme eine Strategie zu machen.

00:11:38: Wo will ich eigentlich in fünf Jahren sein?

00:11:40: Die zehn- und zwanzig Jahre Strategie braucht heute keiner mehr weil die Welt dreht sich viel zu schnell.

00:11:45: eher so mittelfristig fünf Jahre und dann auch darauf aufbauen ein bisschen Jahresziele machen.

00:11:52: Welchen Themen beschäftige ich mich nächstes Jahr?

00:11:56: Sehr spannend!

00:11:57: Hättest du da auch einen Ähm, Methoden, Katalog mit dem du dann solche strategischen Ziele entwickelst gemeinsam mit Unternehmen.

00:12:07: Oder kann man das als Unternehmen auch alleine machen?

00:12:09: Man setzt sich da mal zusammen... Das

00:12:10: kann man auch als Unternehmen allein machen!

00:12:12: Es gibt einige Ratings die sich mit diesen Themen beschäftigen.

00:12:15: Ich hatte vorhin schon einmal Ecovards Rating gesagt.

00:12:17: Das ist aber ein bisschen teuer.

00:12:18: Aber zum Beispiel ganz einfach ich kann mich ja auch mal mit der Kreditreform beschäftigen.

00:12:22: Da gibts so eine Fragebogen.

00:12:24: Der gibt mir eigentlich alle wichtigen Fragen rund ums Thema Nachhaltigkeit.

00:12:27: Den kann ich für mich selber dann auch benutzen, oder manche Nachhaltigkeitsberichtstandards wie der VASME.

00:12:33: Das ist der freiwillige nachhaltiges Berichtstandard für kleine mittlere Unternehmen.

00:12:38: Da bitte merke ich auch die Datenpunkte und Informationen mit denen ich mich mal beschäftigen müsste und sollte.

00:12:44: Also wir gehen eher in solchen Themen ran.

00:12:47: Es gibt leider noch keinen Nachhaltigkeits-Zertifikat wie die ISO Neuentausende Einsen, das ist Objektätesmanagement, die es gerade in Entwicklung ist.

00:12:55: Wir können die ISO dreienfünfzigtausendeins sein, die sich auf Basis der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen dann durch diesem Thema auch strategisch nähert.

00:13:04: Die SDG, diese Sustainable development goals also und die siebzehn Ziele der Vereinen Nationen kann ich natürlich auch nehmen und sagen welche dieser Kacheln dieser Ziele passt eigentlich zu meinem Unternehmen, mit welchen?

00:13:16: davon möchte ich mich mehr beschäftigen.

00:13:18: Das kann Netzwerke sein, das kann gesundes ja gesunde Mitarbeiter sein, es kann Wasser sein.

00:13:23: also auch diese haben die drei Säulen in sich und ist eigentlich egal welches Framework oder welche Zertifizierung oder Thema.

00:13:33: Ich nehme wichtig ist halt dass ich da irgendwo mal ran gehe und durchleuchte.

00:13:42: Also auf jeden Fall ein Hinweis.

00:13:45: Jedes Unternehmen, jede Organisation kann sich selber auf den Weg machen und entsprechende Tools und Hilfestellerinnen finden.

00:13:52: Wichtig ist nur das man es macht und mit seinen strategischen Zielen übereinbringt.

00:13:59: Klar!

00:13:59: Und eine meiner Kernfragen ist immer wird's meinen Geschäftsmodell mein Produkt in fünf Jahren in der Form auch geben?

00:14:05: Und wie gehe ich jetzt in diese Richtung vor?

00:14:08: Brauche ich in fünf Jahren überhaupt noch ein Unternehmensberater und davon wird es jetzt aktuell ist.

00:14:13: Oder, wie wird sich das Geschäftsmodell verändern?

00:14:15: zum Beispiel durch eben KI die Fleißarbeiten, die man in der Vergangenheit auch selber gemacht hat mit Protokolle schreiben

00:14:21: etc.,

00:14:22: Workshopdokumentationen, wir dann eben ja Screenshots machen oder Fotodokumentations, dass über den größten Teil heute schon viel schneller als ein Mensch, dann eben zum Beispiel KI.

00:14:34: Also da hat man vielleicht mehr Zeit für die Arbeit in Interviews mit den Workshops und Menschen arbeiten.

00:14:41: So wird sich die Arbeit auch noch

00:14:43: verändern.".

00:14:43: Ja,

00:14:44: da höre ich ganz klar einen starken Hinweis.

00:14:48: Nutzt KI-Technologie?

00:14:50: Nutzt digitale Technologien?

00:14:52: Digitalisierung?

00:14:53: Das ist erstmal der erste Schritt, den man geben muss, weil am Ende diese Daten brauche ich ohnehin!

00:14:59: Die Fünfe der Nachhaltigkeitsberichte machen möchte oder eine Klimabilanz erstellt, da brauche ich Daten.

00:15:03: Heute werden sie aus Rechnungen immer noch händlisch abgeschrieben in den Echsen überführt und dann eine Grafik gemacht.

00:15:09: aber die Daten sind ja da, die können auch eine KI nutzen.

00:15:12: Aber auch da nicht einfach blind reingehen und sagen ja ich muss jetzt KI benutzen weil das jeder macht.

00:15:19: Nicht kau oder ich ziehe mir irgendwas und gebe meine Daten ins Netz ein sondern eben auch da wieder... Bestandsaufnahmen machen, wo habe ich Risiken, dass meine Daten datenschutzkonform oder nichtkomfort irgendwie nach Amerika abfließen.

00:15:32: Dass sich mit dem Trujaner einfangen.

00:15:33: auch da ist immer wichtig einen ersten Schritt eine Analyse zu machen und dann Schritt für Schritt vorzugehen.

00:15:39: Also merkst du ich bin das bete ich immer so runter.

00:15:42: Ja

00:15:42: kannst du mich ja aus den Nägchen plaudern was dir alle schon begegnet ist?

00:15:46: Absolut

00:15:47: ganz schlechte ganz schlimme Strukturen die da teilweise waren.

00:15:51: Du

00:15:51: hast ja auch das Thema soziale Nachhaltigkeit angesprochen.

00:15:54: Vielleicht noch einen kurzen Einschätzung.

00:15:58: Wir kennen alle die Boomer Generationen, die jetzt in den nächsten zehn Jahren den Arbeitsmarkt verlassen werden.

00:16:04: Das wird sich auch hier in der Region sehr stark auswirken.

00:16:07: Gleichzeitig Einführung von KI, da werden wir eben diese Tätigkeiten, die du genannt hast, vermutlich nicht mehr brauchen wenn man es richtig angeht.

00:16:16: Hast du eine Einschaltung oder ein Tipp?

00:16:19: Arbeit wird sich weiter wandeln.

00:16:22: Die hat sich ja schon massiv gewandelt, also wenn ich jetzt... Ich bin vor drei Jahren in der Arbeitsmarkt aus dem Studium heraus gestartet.

00:16:30: als Unternehmensberater war das schon immer ein bisschen anders unterwegs damals auch schon mal mit Laptop und so.

00:16:36: Aber wir arbeiten heute schon ganz anders als vor über zwanzig Jahren.

00:16:39: Und das, was jetzt in zwanziger Jahren passiert ist wird voraussichtlich in den nächsten vier, fünf Jahren wieder passieren.

00:16:46: also die Zyklen neben der Veränderung nehmen zu.

00:16:49: Das nennt sich hier das Mursche-Gesetz zum Beispiel, dass sich dann eben Rechendeist und Kapazitäten exponentiell verstärken oder erhöhen und das verändert unsere Arbeit.

00:16:59: Wir hatten vorhin den Spruch, ja man darf nicht stemm bleiben.

00:17:03: Das wird nicht mehr funktionieren.

00:17:04: also kein Unternehmen wird mehr stemmen können was sich diese Arbeit so stark wandelt.

00:17:09: das Schöne ist dass ich die jetzt kommenden Generationen oder startenden Generation Die sind so aufgewachsen teilweise sie sind mit mit händis aufgewachs mit technik aufgewachen Sie sind Können die besser anwenden als wir vielleicht auch nicht so Aufmerksamkeitsfähig wie wir haben wie anders.

00:17:27: aber Das wird, glaube ich sehr schön passen in der Transformation der Arbeit eben diese jungen und frischen Menschen dann auch eben in die Arbeit zu bringen.

00:17:39: Als Unternehmen allerdings auch die Studium ständig anzupassen.

00:17:41: passt das noch mit der Abteilung Anwesenheitspflichten, die sich ja seit Corona massiv gelockert haben.

00:17:48: Kommunikation wie sprechen wir miteinander?

00:17:51: Wie funktioniert das bei den Prozessen?

00:17:53: Da werden wir viel aufräumen müssen und transformieren müssen in den nächsten Jahren.

00:17:56: Ja, das klingt wirklich nach einer großen Aufgabe die neuen Generationen mit neuen Technologien zu integrieren in eigentlich noch sehr, ja in vielen Fällen traditionelle Strukturen.

00:18:11: Das ist eine große Aufgabe, in der du ja mittendrin steckst.

00:18:14: Indirekt-Mittendrinstecke hat es von dem Schlag von New Work auch genannt.

00:18:18: Das war noch vor Corona als wir damit gestartet sind und das ist ein Konzept, dass ursprünglich aus den Siebzigerachzigen an siebzige Jahren kommt Aber eben das zu tun, was man wirklich wirklich will und gerade diese jüngeren Generationen.

00:18:32: Die machen halt die Jobs wo sie Bock drauf haben weil ja die Möglichkeit besteht eben dass sie sich teilweise aussuchen können in welchen Firmen sie arbeiten womit sie arbeiten.

00:18:41: Und Sie haben sehr stark einen Sinn auch Richtung Nachhaltigkeit.

00:18:45: Das wird sehr spannend werden.

00:18:46: Ja absolut sehe ich auch so Tatsächlich.

00:18:50: zum Thema New Work sollten wir mal ein Extra-Termin machen, weil das ist

00:18:54: noch eine ganze Folge mit drin auf jeden Fall.

00:18:56: Mindestens war es sich da auch.

00:18:58: ich

00:18:59: würde jetzt mal sagen New Work ist tot.

00:19:02: Können wir dann mehr intensiver diskutieren?

00:19:04: Ja wenn man den nächsten Veranstaltungen die heißt Nachhaltigkeit ist tot, Fragezeichen auch so, wir zeigen Fragezeigen, nein ist sie natürlich nicht und New work ist auch nicht tot.

00:19:12: Das ist Transformation.

00:19:13: also ich muss heute gucken was ist heute in Newwork?

00:19:17: Und da kann ich natürlich nicht die siebziger, achtziger Haare dranlegen.

00:19:20: Sondern ich muss für mich immer entwickeln was ist eigentlich neuer Arbeit für mich?

00:19:25: Weil ja...die Witzigkeit falsch erwandeln.

00:19:28: also das wird passieren

00:19:30: Das wird passieren und man kann es über sich ergehen lassen oder gestalten

00:19:33: Ja genau oder sterben

00:19:35: Oder sterben

00:19:36: Als Unterleben.

00:19:36: Also ich hieße das sind die drei Hälfte.

00:19:39: Genau das sind drei Optionen.

00:19:42: Auf dieser Not zu schließen wir natürlich nicht, weil wir helfen ja mitzugestalten in eine wünschenswerte Zukunft.

00:19:49: Deswegen würde ich dich gerne noch fragen zum Abschluss wie ist denn deine Vision für eine wünschenswerte Zukunft also für die Region?

00:19:56: Zwei Tausend vierzig.

00:19:58: Ich sage immer meine Vision.

00:20:00: Meine Vision fürs Jahr zwanzigvierzig ist dass wir als Regionen noch mehr klimaneutraler gesünder arbeiten dass wir einen Impact in Deutschland und in der Welt haben.

00:20:13: Es gibt sehr viele Aktionen wie Powerhouse North, das grüne Rohrgebiet.

00:20:18: Wir haben massive Chancen für erneuerbare Energien.

00:20:20: Wir werden auch massive Chansen moderner zu werden.

00:20:23: Wir sind noch sehr stark hierarchisch geprägt, patriarchisch geplägt.

00:20:28: also die alten Unterlehmensinhaber, die neue Generationen dringt nach Und ich glaube, wir haben hier gerade die Chance durch die Vernetzung, durch diese Möglichkeit noch zur tollen Region eine lebenswerte Arbeits- und Lebenswelt insgesamt zu haben.

00:20:45: Ja vielen Dank!

00:20:46: Für diesen Ausblick und auch nochmal den Hinweis auf die vielfältigen Potenziale, die wir in der Region haben – die SLUT.

00:20:55: Die wir absolut zum Thema erneuerbarer Energien durch das Powerhouse Nord angesprochen.

00:20:59: Super Netzwerke, super Initiativen hat von denen die Region auch profitieren können und Vorreiter werden.

00:21:06: Absolut!

00:21:06: Und viele hätten Champions, also das Maschinenbau im Handel erneuerbaren wirklich toll auf was in Wiedermishafen insgesamt passiert.

00:21:15: Drehscheibe, Energie usw.

00:21:17: Das ist einfach glaube ich etwas wo es mir sehr viel Spaß macht das mitzugestalten.

00:21:22: Ja vielen Dank lieber Jörg von der Treuhand-Wieser Hems Unternehmensberatungs GmbH aus Oldenburg.

00:21:30: Danke und Tschüss

00:21:32: Herzlichen Dank.

00:21:36: Peter spricht heute mit Jörg Högemann von der Treuhandweser-MS Unternehmensberatung über Veränderungen, Nachhaltigkeit, New Work, KI und darüber warum Transformation für Unternehmen keine Zusatzaufgabe ist sondern Teil ihrer Zukunftssicherung.

00:21:51: Viel Spaß mit der Folge!

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